#1 Tödliche Verkehrsunfälle & Crash Kurs NRW

Shownotes

In der ersten Folge unseres neuen „Pottcast VierFünf“ sprechen wir über ein Thema, das uns alle betrifft: Verkehrsunfälle.

Zu Gast sind zwei Experten der Polizei Essen, die sich tagtäglich mit diesem Thema beschäftigen. Stephanie Frantz arbeitet in der Verkehrsunfallprävention und Marc Feldermann ist im Wach- und Wechseldienst. Beide sind im Einsatz für „Crash Kurs NRW“, einem Verkehrsunfallpräventionsprogramm für junge Erwachsene. Wie wir damit schwere Verkehrsunfälle auf den Straßen verhindern möchten, darüber sprechen wir in dieser Folge.

Das Video des Interviews findet ihr auf unserem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@PolizeiNRWEssen

Transkript anzeigen

00:00:00: Es ist nur mal eben ein kurzer Blick aufs Handy.

00:00:02: Es sind zwei Sekunden Ohnachtsamkeit und plötzlich steht alles still!

00:00:07: Ein Unfall dauert Sekunden, die folgen aber einen Leben lang.

00:00:12: Ich bin Silvia Tchapeewski, Pressesprecherin bei der Polizei Essen und sage ganz herzlich willkommen bei unserem neuen Podcast.

00:00:19: Aus Podcast ungelöst wird jetzt nämlich Podcast Vier Fünf.

00:00:26: In

00:00:30: den letzten Monaten ging es ja um Cold Cases, das waren sehr spannende Fälle.

00:00:35: Aber im neuen Podcast wollen wir uns mal ein bisschen breiter aufstellen was das Thema Polizeiarbeit angeht und da gibt es tatsächlich viele spannende Bereiche von denen man als Außenstehender aber so gar nichts mitbekommt und das wollen wir eben mit unserem neuen Podcast ändern.

00:00:54: Heute sprechen wir über ein Thema, das uns wirklich alle betrifft.

00:00:57: Es geht um Verkehrsunfälle – um schwere Verkehrsunfalle und die Menschen, die eben tagtäglich mit den Folgen auch konfrontiert werden.

00:01:07: Wenn wir als Polizei über Unfälle berichten, dann passiert das ja in der Regel sehr sachlich.

00:01:12: Das ist sehr nüchtern!

00:01:14: Wir kümmern uns um Zahlendaten, um objektive Fakten.

00:01:18: Wir ordnen ein, wir liefern Statistiken Aber man muss sich immer ganz klar machen, hinter jeder Zahl steckt ein Mensch.

00:01:29: Steckt ein Leben eine Familie und eine unserer wichtigsten Aufgaben als Polizei im Bereich Verkehr ist es eben dementsprechend Verkehrsunfälle zu verhindern Und um die Zahl schwerer Verkehrsunfälle, an denen junge Verkehrsteilnehmer beteiligt sind eben nachhaltig zu senken hat die Polizei NRW gemeinsam mit Schulen und weiteren Partnern ein Präventionsprogramm vor einigen Jahren ins Leben gerufen.

00:01:57: Crash Course NRW!

00:02:00: Ich freue mich sehr dass ich heute zwei Gäste bei mir habe, die an diesem Programm beteiligt sind.

00:02:06: Und zwar Stefanie Franz und Marc Feldermann, aber vielleicht stellt ihr euch am besten selber mal kurz vor?

00:02:12: Ja mein Name ist Stefanie Franz ich bin drei Jahre alt, bin jetzt mittlerweile im fünften Jahr bei der Verkehrsunfallprävention und eben Teil dieses Crashkursteams.

00:02:23: Vielleicht kannst du auch direkt noch mal sagen, wir erklären später nochmal genauer was CrashCourse NRW eigentlich ist.

00:02:28: Aber so ein paar Infos dazu?

00:02:31: Ja also CrashCource NRW ist ein landesweites Projekt.

00:02:34: das gibt jetzt mittlerweile schon seit fünfzehn Jahren und wir im PPS führen diese Veranstaltung ungefähr achtzehn bis zwanzigmal im Jahr durch und gehen dann eben an die Schulen in die Schulen und sprechen da mit den jungen Erwachsenen Schüler innen über eben die Hauptunfallursachen.

00:02:54: Und was für gefährliche Folgen diese haben können?

00:02:57: Ja, Marc Felderwandt, neun vierzig Jahre seit über fünfzwanzig Jahren bei der Polizei dort im Wach-und-Wechseldienst.

00:03:04: ich bin verheiratet habe drei Kinder ja und bin Dienstgruppenleiter bei der Polizei, Dienstgruppeneiter seit jetzt sechs Jahren.

00:03:13: Ich bin mit der Aufnahme von schweren Verkehrsunfällen dann natürlich betreut.

00:03:18: Seit dem Creschkurs im Jahr, dass es in Essen gestartet hat.

00:03:24: Ich hatte im Vorfeld einen schweren Verkehrsunfall, den er in das Thema gepasst hat und bin gefragt worden ob ich mir vorstellen könnte über diesen Unfall zu referieren.

00:03:35: Und seitdem bin ich dabei!

00:03:37: Du bist in deinem Arbeitsalltag wirklich schon häufig an Unfallstellen gewesen und teilweise an Unfallsstellen, wo es richtig heftig gekracht hat oder?

00:03:45: Ja also im letzten Jahr alleine an drei tödlichen Verkehrsunfällen beteiligt gewesen.

00:03:52: Also mit der Aufnahme.

00:03:55: Jedes Jahr passieren aber so schlimme Verkehrsunfalle und ja wir sind dann... für uns ist das immer ein moralisches Dilemma Heftiger der Verkehrsunfall ist, desto interessanter wird unsere Arbeit.

00:04:09: Aber die Folgen für die Beteiligten sind halt dementsprechend hoch und ich kann mich an die ganz schweren Verkehrsunfälle ganz gut erinnern oder an die meisten und dann wirklich eindrucksvoll sind, wo wir als erstes vor Ort waren, wo erste Hilfe geleistet haben, teilweise mit Erfolg oder ohne Erfolg.

00:04:29: Ich weiß noch, wie wir einen achtjährigen Jungen wiederbeleben konnten.

00:04:34: Das war natürlich super.

00:04:36: Aber hier am Retschnellweg zum Beispiel, da waren wir auch als Erstes an Ort und Stelle, dem man konnte dann leider nicht mehr helfen.

00:04:43: Und das sind dann natürlich so Momente die sind nicht wirklich schön.

00:04:47: Sprichst jetzt den tödlichen Verkehrsunfall an, den wir im vergangenen Jahr in Mühleheim an der Radtrasse eben gehabt haben?

00:04:54: Es ist ja kein Unfall wie der andere.

00:04:57: Man kommt an die Unfallstelle... Wie kann ich mir das vorstellen?

00:05:00: Was macht ihr denn?

00:05:03: Also das allererste, was man eigentlich auch bei der Führerscheinprüfung lernt ist wenn man einen Unfall hat wir sichern die Unfallstelle ab.

00:05:12: Das ist das A und O. Wir müssen sicher an der Unfall-Stelle arbeiten können weil niemand hat etwas davon wenn mir die Unvollstellen nicht richtig absichern erste Hilfe leisten wollen und es passiert den nächsten Unfall oder es fährt jemand in uns rein und wir werden selber schwer verletzt.

00:05:28: von daher ist das a und o erstmal die unfallsteller absicheren.

00:05:31: Ich rat den Kollegen auch immer, wir haben das Leuchtwesten angezogen werden.

00:05:37: Dass man also tatsächlich sicher an der Unverstelle ist.

00:05:40: Sobald es passiert ist kümmern wir uns erst mal um Gefahrenabwehr und die erste Hilfe.

00:05:46: Idealerweise ist dann die Feuerwehr schon vor Ort und übernimmt die erste Hilfeleistung weil in erster Hilfe wie jeder normale Mensch bei der Führerscheinprüfung ausgebildet ist.

00:05:58: Wir müssen zwar alle drei Jahre wiederholen aber Bei wirklich schweren Verkehrsunfällen, bei wirklich schwerer Verletzungen hilft dir das nicht.

00:06:06: So wenn die erste Hilfe abgeschlossen ist dann fangen wir an uns um den Unfall zu kümmern also um den unfallhergang.

00:06:13: wie ist der unfall passiert?

00:06:15: wer war der verursacher?

00:06:17: was liegt dort vor welche feinheiten auf was müssen wir besonderes achten.

00:06:23: Ich glaube, die meisten von uns haben schon mal einen schweren Verkehrsunfall zumindest gesehen.

00:06:27: Sind da irgendwie dran vorbeigekommen?

00:06:29: Teilweise verfallen Menschen ja dann in so einer Art Schockstarre.

00:06:33: Menschen reagieren sehr unterschiedlich.

00:06:36: Jetzt kommt ihr als Einsatzkraft an so ein Unfallort.

00:06:40: Da muss man erst einmal funktionieren in seinem Job.

00:06:42: Dann muss man professionell sein auch eine gewisse Distanz irgendwie an den Tag leben.

00:06:47: aber das macht hier auch was mit euch oder

00:06:52: Ja, also gerade bei den jungen Kollegen die das noch nicht so häufig erlebt haben.

00:06:57: Erlebt man das manchmal dass sie dann tatsächlich nicht handlungsfähig sind?

00:07:01: Also dass Sie übermannn werden?

00:07:04: Darauf muss man reagieren.

00:07:06: Man selber mit der Zeit lernt man damit umzugehen wobei es nie schön ist.

00:07:14: Die Bilder an Ort und Stelle wenn man wirklich schwerstverletzte Menschen oder getötete Menschen sieht irgendwann lerntman damit um zu gehen.

00:07:22: Viel schlimmer ist es tatsächlich, dass menschliche Leid dann dahinter zu erfahren.

00:07:25: Also wenn Angehörige an der Unfallstelle sind oder wenn man halt hinterher die Nachricht überbringen muss – das ist eher viel schlimmer.

00:07:33: Mittlerweile haben wir für die Kollegen – wir hatten mehrere Unfälle auf den einen Unfall kommen ja gleich auch zu sprechen – hat mir Kollegen, die tatsächlich dort sehr stark betroffen waren, haben wir die Möglichkeit, dass wir mittlerweile Betreuungsteams haben, Und die fordern wir dann auch an.

00:07:52: Ganz am Anfang von meiner Polizeikarriere war das noch anders, da musste man der harte Kerl sein.

00:07:59: Da gab es nicht mit Nachbetreuung.

00:08:01: Ich habe aber auch einige Kollegen erlebt, die wirklich zerbrochen sind an solchen Vorfällen.

00:08:07: Das steckt man einmal weg und zweimal weg.

00:08:09: Aber irgendwann kommt das wieder und dann waren sie nicht mehr in der Lage tatsächlich den Dienst auszuüben.

00:08:16: Das kann man auch nachvollziehen, finde ich.

00:08:19: Man hat dann irgendwann Dienstende, ja zieht die Uniform aus aber lässt die Bilder, die Erlebnisse, die man vor Ort hatte, die hängt meiner nicht mit an der Gondelruhe?

00:08:29: Ja so ein bisschen schon.

00:08:30: also die Uniform hilft tatsächlich dass man einen Teil der Erlebnisse dort aufhängt, aber jeder Mensch ist anders und es sind nicht immer unbedingt die wirklich aller schlimmsten Bilder die dafür sorgen das die Kollegen traumatisiert werden sondern persönliche Erlebnisse.

00:08:48: Also ich kann mich daran erinnern, dass jemand vollkommen aus der Bahn geworfen ist als ein Hund überfahren gesehen hat weil halt der Hund ihn an seinen Hund erinnert hat an dem er sehr gehangen hat und dann ist er wieder zurückgeholt worden.

00:09:04: also man kann das an Ort und Stelle man weiß das nie die Heftigkeit der Bilder ist da nicht immer unbedingt ausschlaggebend aber man merkt es sehr schnell dann an den Verhalten der Kollegen.

00:09:14: Wichtig ist, dass es dann eben professionelle Hilfe auch tatsächlich im Nachgang gibt.

00:09:19: Gibt es denn eine Situation?

00:09:21: Einen Unfall der da besonders im Gedächtnis geblieben ist?

00:09:26: Ja sicherlich der Unfall von der Friedrich-Ebertstraße um den wir gleich noch erzählen werden, aber dann halt immer die Unfälle wo tatsächlich auch Angehörige vor Ort sind oder wo man halt dann, wo die Angehörigen zu der Unfallstelle tatsächlich hinzukommen.

00:09:46: Das sind immer besonders belastende

00:09:47: Momente.".

00:09:49: Dann wollen wir uns den Unfall, den du gerade angesprochen hast doch mal ein bisschen von dir schildern lassen?

00:09:56: Was ist denn da

00:09:57: passiert?".

00:09:58: Wir hatten Nachdienst – das war ganz normaler Nachtdienst im Winter.

00:10:03: eigentlich sind die Nachtdienste im Winter immer etwas ruhiger.

00:10:08: Du hast keine Ruhestörungen, die Gartenpartys sind nicht vorhanden.

00:10:12: Also eigentlich sind die Nachtdienste dann immer etwas ruhiger.

00:10:16: Wir saßen auf der Wache, ein Streifenwagen war draußen und dann kamen die Meldung schwerer Verkehrsunfall an Friedrich-Ebertstraße in Müllheim und dann kommen direkt hinterher mehrere Anrufe.

00:10:31: Mehrere Anrufen bedeutet dann immer schon ja das scheint ein bisschen schwerer zu sein einen Fahrzeug gegen eine Laterne gefahren.

00:10:39: Der Streifenwagen der draußen war, der ist dann direkt zu der Unfallstelle gefahren.

00:10:44: die waren so ungefähr zwei Minuten davon entfernt und man bekommt so ein Gefühl wie so die Funksprüche reinkommen.

00:10:50: ich habe mich dann also auch ins Auto begeben und wollte zur Unfall Stelle hinfahren und als ich im Auto angekommen bin hab ich schon über Funk gehört.

00:10:59: ja das sieht hier ganz übel aus.

00:11:01: der Markt muss kommen.

00:11:03: in meiner Funktion als Dienstgruppenleiter bin ich dann verantwortlich für die Aufnahme von solchen schweren Verkehrsunfällen und das an Ort und Stelle zu regeln.

00:11:13: Ich bin dann unter den Anspruchnahme von Sonner-Weggerechten, also Blaulicht-Martinshorn, bin nicht zur Einsatz-Örtlichkeit hingefahren.

00:11:21: Und als ich die angefahren habe oder habe ich das Auto schon gesehen Das war in der Mittelspur fährt die Straßenbahn entlang.

00:11:30: Die Oberleitung der Straßenbahn ist an so doppeltie Stahlträgern ist die befestigt und ein Fahrzeug war, stand also praktisch mitten in diesem Doppelteträger drin.

00:11:43: Und es war einfach... Es war einen Riesenblechhaufen!

00:11:47: Und anhand des Anblickes konnte man schon sagen um Gottes Willen der ist schwerstverletzt oder tot und wenn mehrere Leute in diesem Fahrzeug sind haben wir definitiv Tote hier.

00:12:00: Die Feuerwehr ist zeitgleich mit mir eingetroffen und hat dann eine Notrettung gemacht.

00:12:05: Zu dem Zeitpunkt konnten wir erst mal nur eine Person in den Fahrzeug feststellen, also einen Fahrer.

00:12:10: die haben eine notrettung durchgeführt weil er schon keine Vitalzeichen mehr hatte.

00:12:16: Haben ihn also schnellstmöglich aus dem Auto befreit, haben dann mit der Wiederbelebungen angefangen und wir konnten dann mit eigentlichen Unfallaufnahmen anfangen haben uns dann das Auto auch näher angeguckt, haben die Halterabfragen gemacht.

00:12:31: Also wem gehört das Fahrzeug?

00:12:34: Haben sehr schnell rausgefunden!

00:12:35: Das gehört einen jungen Mann und ein Familienvater mit zwei Kindern.

00:12:39: Dann sind wir noch mal ganz explizit in das Fahrzeuge reingeguckt weil man das Heck nicht mehr erkennen konnte.

00:12:48: Wir konnten jetzt nicht ausschließen dass da tatsächlich auch noch Kinder drin sind.

00:12:52: Die wären natürlich verunglückt weil im Heck hätte keiner eine Überlebenschance gehabt, Gott sei Dank war er halt alleine in dem Fahrzeug.

00:13:01: Bei der Unfallaufnahme selber habe ich dann festgestellt dass die Kollegen, die als allererstes an der Unvollstelle waren anders reagiert haben als sonst und dann habe ich sie mir beiseite geschnappt und hab mit ihnen gesprochen und dann kam halt raus, die haben vor diesem Auto gestanden also die haben noch die letzten Momente von dem Unfallfahrer mitbekommen in seinem Leben.

00:13:26: Sie waren an der Fahrerseite durch das Fenster geblickt, haben dann ihn noch gesehen wie er sie im letzten Moment angeblickt hat und dann ist er zusammengebrochen am Steuer und sie hatten keine Möglichkeit wirklich einzugreifen.

00:13:40: Das Fahrzeug war so dermaßen verkalt dass sie keine Chance hatten den daraus zu befreien.

00:13:45: also es war wirklich schweres Gerät von der Feuerwehr nötig und für den Polizeibeamten gibt es nichts Schlimmeres als in Situation nicht helfen zu können.

00:13:56: Also das ist unsere DNA, wir wollen helfen!

00:13:58: Wir machen das gerne, wir machen das auch wirklich unter Inanspruchnahme von persönlichen Risiken.

00:14:04: aber wenn man einfach davorstehen und nicht helfen kann dass es so der schlimmste was einem passieren kann Und die Kollegen hat das halt sehr stark getroffen ich habe sie dann aus der Unfallaufnahme rausgelöst oder rauslösen lassen.

00:14:17: Das haben dann andere Kollegen übernommen Und wir sind dann hinterher in die Nachbetreuung gegangen.

00:14:22: Bei dem Unfall war dann noch das, was wirklich tragisch war.

00:14:29: Wir haben halt herausgefunden dass er von einer Feier gekommen ist.

00:14:33: Die waren in München Gladbach.

00:14:35: Dort sind dann die Kollegen hingefahren um Angehörige zu ermitteln und dann ist eigentlich das passiert was wir nicht wollen.

00:14:41: die Angehöre haben sich ins Auto gesetzt.

00:14:44: Nach einer Stunde, nachdem wir fast mit der Unfallaufnahme fertig waren, kam ein Auto mit ganz hoher Geschwindigkeit an die Schwerstelle ran gefahren und gedacht haben was ist jetzt los?

00:14:56: Und dort stieg dann der Vater von dem Unfallfahrer aus.

00:15:00: Den Schrei habe ich heute noch in den Ohren.

00:15:02: Also er hat das Wrack gesehen und mit diesem Wrack war eigentlich alles klar entweder schwerst verletzt oder tot.

00:15:12: Der brach sofort an Ort und stellts zusammen, hat auf dem Boden gehauen.

00:15:15: Und das sind so die Momente, die gehen einfach unter die Haut.

00:15:19: Kann ich verstehen?

00:15:20: Macht mir jetzt gerade in diesem Moment auch Gänsehaut!

00:15:24: Genau mit diesem Unfall seid ihr dann bei Crashkurs sozusagen mit Entour.

00:15:30: Steffi erklärt doch jetzt mal an dieser Stelle Crashkurz NRW was genau macht ihr da

00:15:36: eigentlich?!

00:15:37: Das ist ein Landesprojekt, das wird den ganz Nordrhein-Westfalen durchgeführt.

00:15:41: Wir als Team des PPSen – wir sind zu dritt drei Kolleginnen die diese Veranstaltung organisieren – sind gemeinsam mit einem Team aus ungefähr zehn Akteuren zusammen, die von der Polizei und von der Feuerwehr von der Notfallseelsorge und mittlerweile auch ein Angehöriger, gemeinsam mit uns diese Veranstaltung durchführen.

00:16:05: Bedeutet wir nehmen Kontakt mit den Schulen auf oder die Schulen nehmen Kontakt bei uns auf?

00:16:10: Und er fragen ob wir eben dieses Programm durchfüllen können.

00:16:15: Zielgruppe dieses Programms sind junge FahrerInnen, bedeutete zwischen sechzehn-und vierundzwanzig also in der Schule Jahrgangsstufe zehn oder in den meisten Fällen Jahrgangstufe elf Machen wir ein Termin

00:16:28: aus

00:16:29: und dann gehen wir mit unseren Akteurinnen meistens drei, also Polizei Feuerwehr und Notfallzinsorge.

00:16:38: Und gehen dann eben gemeinsam in die Schule.

00:16:41: Diese Veranstaltung sieht dann so aus wie bereiten uns vor.

00:16:45: Also wir haben ich sage mal einen Bühnen Programmen und auch eine PowerPoint-Präsentation für den jeweiligen Akteur.

00:16:52: Und der Akteuer oder die Akteurent spricht dann eben über Verkehrsunfälle, so wie der Marc diese wirklich hautnah selbst erlebt haben.

00:17:01: also da geht es wirklich um die Emotionen,

00:17:04: um

00:17:05: die tragischen Unfälle, die wirklich da hautnah erlebt wurden.

00:17:09: Das heißt was ist denn dein Part dabei?

00:17:12: Unser Part ist in erster Linie die Moderation, also wir leiten dieses Programm an.

00:17:16: Wir geben den SchülerInfos.

00:17:18: warum sind wir überhaupt da?

00:17:20: Was ist das Problem auf deutschen Straßen bei jungen Fahrern?

00:17:24: dass wir eben wirklich zu viele viel zu schwere Verkehrsunfälle haben an denen junge Fahrerin beteiligt sind mit schwersten und eben auch tödlichen Folgen.

00:17:34: Und genau wie organisieren das Ganze?

00:17:38: Ich persönlich bin tatsächlich manchmal auch ein Akteur oder als Aktör tätig, weil bevor ich bei der Unfallprävention angefangen habe war ich Teil des sogenannten VU-Teams.

00:17:48: Also das Verkehrsunfallaufnahmeteam musste auch da leider den einen oder anderen schweren Unfall aufnehmen und manchmal wenn wir keinen Akteuer keine Akteuren der Polizei haben springe ich dann quasi auch ein und erzähle von einem tödlichen Verkehrsunfalls eines sechzehnjährigen.

00:18:06: Über das Verkehrs-Unfallaufnahmen-Team werden wir mit Sicherheit später in einer anderen Folge von diesem Podcast noch mal berichten, weil es tatsächlich eine sehr spannende Arbeit ist.

00:18:17: Du hast schon mal gerade so ein bisschen die Ursachen für Unfälle angesprochen – was sind denn dann tatsächlich die häufigsten Ursachen bei jungen Menschen?

00:18:27: Ja, bei jungen Menschen ist es leider so.

00:18:29: So ein bisschen Natur der Sache.

00:18:31: Man probiert sich aus, man ist risikobereit, man macht sich noch nicht wirklich viele Gedanken über die Konsequenzen was leider zufolge hat das mit dem Handy gedaddelt wird während man unterwegs ist dass Geschwindigkeiten überschritten werden manchmal auch die Nichtanlegung des Gurtes vor allem wenn man hinten sitzt.

00:18:54: Eigentlich sollte man denken, einem ist klar das vorne die gleichen physikalischen Kräfte wirken wie auf der Rückbank.

00:18:59: Aber das stellen wir leider immer wieder fest dass bei Verkehrsunfällen kein Gut angelegt wurde.

00:19:05: aber auch natürlich Alkohol und Drogen sind ein großes Thema was dann natürlich auch zu Folge verstößen wie zum Beispiel Geschwindigkeitsüberschreitungen führen kann wodurch die Unfälle dann eben schwer oder auch tödlich enden.

00:19:21: Jetzt sitzt ihr da in einer Aula mit so hundert fünfzig Schülern, Schülerinnen und dann hat jeder so seinen Part.

00:19:28: Dann gibt es Notärzte, Notarzt, der berichtet wie er möglicherweise jemanden hat nicht mehr reanimieren können.

00:19:36: Du sitzt da, berichtest über diesen schweren Verkehrsunfall zum Beispiel Friedrich Ebertstraße wo ich gerade echt gedacht habe oh das macht mir Gänsehaut ne?

00:19:44: Das ist ganz schlimm!

00:19:48: Aus eurer Erfahrung, wie reagieren denn die Schüler auf sowas?

00:19:53: Tatsächlich betroffen.

00:19:54: Also wir starten diesen Crash-Kurs mit einem Introvideo.

00:19:59: da sieht man so unterschiedliche Jugendliche... Da sieht man Jugendliche, die in ein Auto steigen und aufgrund von Alkoholkonsum und überhöhter Geschwindigkeit verunfallen Und es fängt so ein bisschen mit einer Party-Situation an.

00:20:12: alle haben gute Laune und dann sieht man auch im Publikum dass auch die Schülerinnen noch gute Launa haben.

00:20:18: Und dann irgendwann sieht man, wie es zum Unfall kommt und es gibt einen Switch zu den KollegInnen von der Polizei.

00:20:27: Dann gibt's diesen Funkspruch Frontalzusammenstoß zweier PKW.

00:20:32: Das ist immer so ein bisschen dieser Schlüsselsatz wo man im Publikum merkt okay jetzt wurde verstanden wir sind hier aus Gründen weil da vielleicht Menschen ihr Leben gelassen haben auf der Straße.

00:20:47: Und dann merkt man dann ganz oft so einen Switch bei den Schülerinnen, dass die wirklich ruhig werden, betroffen werden.

00:20:54: Der ein oder andere Schülerschülerin geht auch mal raus und weint und ist wirklich betroffen.

00:21:00: also wir hatten auch schon Veranstaltungen wo mehrere Leute raus mussten, betreut werden mussten durch Lehrkräfte oder durch die Kollegin von der Notfallseelsorge Und da merkt man schon, dass die verstehen worum es hier gerade geht.

00:21:14: Ist in dem Moment natürlich total tragisch für den Menschen selber weil wir möchten ja auch keinen in eine Trauersituation versetzen.

00:21:22: Dennoch ist das auch ein Stück weit unser Ziel.

00:21:25: Wir können immer mit Statistiken und Daten und Fakten um uns werfen.

00:21:30: Das kommt leider bei den jungen Menschen nicht an.

00:21:33: Wir kennen's wahrscheinlich selber so'n bisschen Lern durch Schmerz Und da ist es eben der emotionale Schmerz, der dann die Schülerin wachrütteln soll.

00:21:43: Dass wir nicht einfach nur fahren können wie wir wollen auf den Straßen sondern auch auf uns und auf andere Rücksicht nehmen müssen.

00:21:52: Wie siehst du das Marc?

00:21:54: Ist das aus deiner Erfahrung genauso?

00:21:55: Ja also wirklich ein ganz eindrucksvolles Beispiel war einmal in einer Berufsschulklasse Das waren Automechaniker, Automechatroniker.

00:22:07: Am Anfang der Veranstaltung haben die mehr sich gegenseitig aufgeputscht, alles die harten Kerle.

00:22:14: Und uns kann das hier gar nichts machen und nach dem Intro wird schon ruhiger und nachdem ich den Unfall vorgestellt hatte war auf einmal still im Saal.

00:22:25: so da hat man tatsächlich gemerkt es kommt an jeden Schüler werden wir nicht erreichen.

00:22:31: Das liegt einfach in der Natur der Sache.

00:22:34: Wir hoffen halt auch immer dass das nachhaltig ist.

00:22:38: Also wirklich in den entscheidenden Situationen dann nochmal darüber nachdenken, ach ja das kann auch schief gehen und ich las es lieber.

00:22:46: Das ist unsere

00:22:46: Hoffnung.

00:22:47: Kommt ihr denn nach so einer Veranstaltung noch mit den Schülern ins Gespräch?

00:22:52: Ja also wir sagen das auch immer bei der Veranstaltung dass wenn Fragen sind oder wenn Gesprächsbedarf da ist, dass die gerne auf uns zukommen können.

00:23:01: die Schülerinnen und haben sind ja eh noch ein bisschen da weil wir die Sachen abbauen, weil wir unsere Technik wieder einbauen Und da ist es regelmäßig schon so, dass die Schülerinnen auf uns zukommen.

00:23:11: Allgemeine Fragen über die Polizei stellen aber eben auch wirklich betroffen sind und uns das auch spiegeln und sagen, boah!

00:23:18: Das hätte ich jetzt wirklich nicht gedacht.

00:23:20: Ein Satz der mir da auch im Kopf ist, der eine Schülerin zu uns gesagt hat, war gar nicht bewusst wie Fragil mein Leben eigentlich ist.

00:23:32: hängt ja ganz viel ab, mein eigenes Verhalten.

00:23:35: Wie verhalte ich mich im Straßenverkehr?

00:23:38: Aber auch wie verhalten sich andere im Straßen-Verkehr?

00:23:40: Also ich muss mich auch ein Stück weit drauf verlassen können dass die anderen alles richtig machen und das so ist es leider auf der Straße.

00:23:50: wir sind nicht nur für uns verantwortlich sondern auch für ganz viele andere und da merkt man schon dass da die Realität.

00:24:01: Ich habe mir eure Präsentation ja mal angeguckt.

00:24:04: Zum einen lebt das natürlich ganz viel von dem, was ihr da erzählt.

00:24:08: Das ist Erzeugt Gänsehaut.

00:24:10: Aber es gibt auch Fotos die sind... Die muss man momentan mal sacken lassen.

00:24:19: aber aus eurer Sicht ... Was ist es denn am ehesten?

00:24:22: Was so die Schüler-Schülerin mitnimmt oder was sie so beeindruckt?

00:24:29: Also die meisten Schüler glauben oder leben in dem Irrglauben, mehr kann das nicht passieren.

00:24:34: Weil man selber noch nie Erfahrungen von so einem schweren Verkehrsunfall gemacht hat ist ja auch Gott sei Dank sehr selten dass man damit konfrontiert wird und wir holen die dann mal ein bisschen in der Realität zurück.

00:24:46: doch das kann jederzeit, kann er das passieren?

00:24:50: Und es genügt eine Unaufmerksamkeit, dass du in so einen Verkehrsunfall involviert werden kannst.

00:24:56: Das schon, es sind glaube ich gar nicht so die wirklich schlimmen Bilder.

00:24:59: Die werden meistens auch nur ganz kurz als wirkliches Blitzlicht eingespielt damit sie halt so ein Bild bekommen was dann tatsächlich davor gefallen ist.

00:25:10: aber Es sind nicht die harten Bilder es sind eigentlich mehr diese Erkenntnis.

00:25:13: mich kann das betreffen und Auch gerade bei den jungen Männern ist es so.

00:25:19: Ich weiß es selber noch.

00:25:20: ich habe früher immer gedacht Mann!

00:25:22: Ich bin für mein eigenes Leben verantwortlich Ich kann damit machen, was ich möchte.

00:25:27: Ihnen wird aber in der Veranstaltung sehr klar vor Augen geführt ihr habt nicht nur eine Verantwortung für euch.

00:25:34: Ihr habt ne Verantwortung für eure Familie, für euren Eltern.

00:25:37: Ihr hat ne Verantwortung gegenüber euren Freunden, gegenüber eulen Klassenkameraden und auch gegenüber den anderen Unfallgegnern Und das ist vielen überhaupt nicht bewusst.

00:25:46: Die machen sich gar keine Gedanken darüber.

00:25:49: Was fühlen Leids sie dann dadurch auch verursachen?

00:25:55: Meistens.

00:25:56: Jetzt sagtest du gerade auch, du bist Papa?

00:25:59: Ich glaube die Kinder sind auch so in einem Alter wo es genau darum geht.

00:26:06: ist das ein Thema bei euch zu Hause?

00:26:08: Lustigerweise habe ich gestern, gestern Abend war mein mittlerster Sohn der hat jetzt grade den Führerschein gemacht war mit zwei Freunden da und die wollten halt gerne was über Unfälle wissen.

00:26:19: dann bin ich also mit die Unfälle die schweren Unfälle mit ihnen durchgegangen.

00:26:25: Als Papa ist das immer schwierig.

00:26:27: Wir erleben ja ganz, ganz häufig die Fälle wo es wirklich schief gegangen ist und Die eigenen Kinder dann wirklich in der Welt laufen zu lassen Ist schwierig weil man halt immer diese schrecklichen Bilder vor Augen hat.

00:26:41: Und ich höre schon immer von meinen eigenen Söhnen Ja du bist Polizist Du siehst ja auch nur den Mist Lass uns doch mal in Ruhe damit.

00:26:50: Als papa ist das schon schwierig dann zu sagen.

00:26:52: Und die Jungs sind sechzehn, achtzehn und dreinzwanzig also genau in dem gefährlichen Alter ist es nicht immer leicht aber es ist halt immer ein Thema bei uns.

00:27:04: Aber wie das so ist wenn der Papa was sagt Dann hören die Kinder da meistens nicht so drauf.

00:27:11: Hoffen wir in dem Fall dann doch dass sie darauf hören.

00:27:13: Toi toi toi!

00:27:14: Sie waren aber allem auch schon mit in Kräschkurs Veranstaltungen aber ich hab sie wirklich alle schon in Krächskurs Veranstalten mitgenommen, damit sie sich das einfach selber mal angucken

00:27:22: können.

00:27:23: Dann ist das vielleicht auch immer was anderes als im privaten Rahmen eben.

00:27:27: Steffi du sagt es gerade schon so teilweise gehen die Schüler-Schülerin raus bei diesen Veranstaltungen weil ihr das einfach emotional sehr mitnimmt und ich kann mir ja schon vorstellen klar dass in der Atoksituation man sieht man hört das hinterlässt erstmal einen Eindruck.

00:27:44: aber ganz häufig Das muss ich erst mal setzen, da denkt man vielleicht noch ein paar Tage, vielleicht auch Wochen darauf rum.

00:27:53: Kriegt ihr eigentlich eine Rückmeldung?

00:27:56: Was das so im Nachgang noch gemacht

00:27:58: hat?

00:27:59: Meistens ja weil wir ganz oft mehrere Jahre in Folge in die gleichen Schulen gehen und natürlich haben wir dann in der Regel mit den gleichen Lehrkräften Kontakt und da kommt man schon ins Gespräch Und viele Lehrkräfte sagen dann schon zu uns, dass die dann im Nachhinein noch Gespräche mit den Schülerinnen geführt haben und das die auch ein Stück weit überrascht waren wie vielleicht auch gewisse Schüler darauf reagiert haben.

00:28:27: Die dann doch betroffener waren als sie eigentlich von denen erwartet hätten.

00:28:30: Von den Schülern selber... Eine gewisse Zeit danach bekommen wir eher keine Rückmeldung, weil wir dann nicht nochmal in die Schule gehen.

00:28:37: Aber die Lehrkräfte spiegeln uns das schon, dass da das schon das eine oder andere überraschend war für die, weil dadurch mehr Betroffenheit da war als vielleicht vorher vermutet.

00:28:48: Also was mich in dem Zusammenhang mit Verkehrsunfällen noch mal sehr beeindruckt hat ist eine Zahl, um hundertdreizehn ist die Zahl Und zwar ist es so, wenn ein Mensch bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt dann sind im Schnitt hundertdreizehn Menschen betroffen.

00:29:08: Boah das ist eine wahnsinnige Zahl!

00:29:10: Wie kommt die zustande?

00:29:12: Das sind zum einen Einsatzkräfte, die vor Ort sind also die Polizei, die Feuerwehr oder auch die Notfallseelsorge, die ganz explizit mit dem Unfall vor Ort... Ja, betraut sind.

00:29:26: Die die Unfälle aufnehmen, die die Verletzten betreuen.

00:29:30: und wie der Mark auch schon gerade sagte wir haben das Unfallopfer aber wir haben eine Familie Wir haben Angehörige, wir haben Freunde Und die nimmt das natürlich auch mit.

00:29:42: wenn ich mir jetzt überlege Ich komme morgen zur Arbeit und meine Kollegin sitzt aber dann nicht Auf ihrem Stuhl, auf dem sie sonst sitzt weil Sie heute ein Verkehrsunfall hatte macht mich das in dem Fall natürlich auch Betroffen Und der ganze Personenkreis wird damit in Begriffen.

00:29:59: Ich finde eine ganz wichtige Botschaft, die ich heute so mit aus unserem Gespräch nehme ist Verkehrsunfälle passieren nicht einfach so.

00:30:08: Die haben immer ne Ursache.

00:30:10: das heißt im Umkehrschluss aber auch Unfälle sind vermeidbar wenn wir uns immer die Regeln vor Augen halten und natürlich dann auch beherzigen.

00:30:19: du hast es gerade schon gesagt fahrt vorsichtig Fuß vorm Gas Handy weg, kein Alkohol.

00:30:26: Keine Drogen anschneiden am besten noch.

00:30:29: Marc Steffi gibt es da von eurer Seite nochmal was hinzuzufügen?

00:30:34: Ich glaube das, was wir auch immer wieder feststellen... ich war gestern noch dienstlich mit dem Fahrrad hier im Stadtgebiet unterwegs weil wir einen besonderen Präventionstag gestern hatten und die zwei Räder im Blick hatten also Fahrrad- und E-Scooter.

00:30:49: Und was ich immer wieder sehe Viele laufen so unbedacht durch den Straßenverkehr.

00:30:54: Ja, mir wird schon nichts passieren!

00:30:55: Das ist auch immer ein Satz der im Crash-Kurs fällt.

00:30:58: Mir wird schon nix passieren Ich bin unkaputtbar Die anderen sehen mich schon.

00:31:03: Und das ist es wo wir glaube ich wieder mehr an die Menschen appellieren müssen.

00:31:08: So'n PKW hat mehrere Tonnen und wenn ich als Fußgänger Als Radfahrer als e-Scooter Fahrer von so einem PKW getroffen werde dann sind da Kräfte im Spiel, die kann ich nicht wegreden.

00:31:24: Und dann kann ich mich einfach sehr schwer verletzen bzw.

00:31:26: die Gefahr ist sehr hoch.

00:31:28: Das heißt, ich glaube wir müssen alle wieder ein bisschen mehr zurückkommen zu dem.

00:31:33: Ich muss mich mehr an die Regeln halten und auch mit Fehlern der anderen rechnen.

00:31:38: Marc, kannst du da noch etwas hinzufügen?

00:31:40: Wie Steffi das gerade schon gesagt hat Im Parallel auf eins der Straßenverkehrsordnung steht die gegenseitige Vor- und Rücksichtnahme Und das ist halt ganz wichtig.

00:31:50: Ganz wichtig, dass man nicht immer auf seinen Recht pocht sondern auch mit den Fehlern von anderen rechnet Sondern dass man wach im Straßenverkehr.

00:31:59: Es ist immer so.

00:32:00: mein Appell im Anschluss an die Schüler Dass man im Straßen- verkehr wach sein soll.

00:32:07: Ganz einfach jetzt geht nicht bei Rot über eine Ampel Blöd sind.

00:32:12: Wenn die nachts um zwölf Uhr bei Rot an der Ampel stehlen sollen, damit erreiche ich sie nicht.

00:32:17: aber Sie sollen das halt bewusst machen.

00:32:18: Sie sollen bewusst im Straßenverkehr achten.

00:32:21: kommt da jetzt eine Gefahr, kommt keine Gefahr und halt eben nicht mit dem Blick auf den Handy durch die Gegend laufen oder abgelenkt sein in irgendeiner Art und Weise.

00:32:30: oder glauben Sie werden die absoluten Weltmeister?

00:32:33: Nicht nur Blick aufs Handy auch die Kopfhörer in den Ohren immer.

00:32:37: Auch ein ganz großes Problem finde.

00:32:41: Ich danke euch auf jeden Fall ganz herzlich, dass ihr heute da wart.

00:32:44: So viel erzählt habt.

00:32:45: ich danke euch aber auch für die Präventionsarbeit Die er mit Crash Course macht.

00:32:50: denn ja das richtet sich zwar an junge Verkehrsteilnehmer in erster Linie Aber wir haben gesehen Das Programm macht die Straßen Für alle sicherer.

00:33:01: Euch Ganz lieben Dank fürs Zuhören und ich hoffe dass Ihr auch in der nächsten Folge von unserem neuen podcast vier fünf wieder mit dabei seid.

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